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Radtour von Danzig über das Ermland nach Masuren

HIGHLIGHTS

  • Besuch der alten Hansestadt Danzig
  • Besuch der größten Kreuzritter-Ordensburg, der Marienburg
  • Schifffahrt auf dem Oberländischen Kanal
  • Radtour durch die unberührte Natur Masurens und des Ermlands
  • Einblick in die wechselvolle Geschichte Masurens und des Ermlands

1.760,00 

Die 11-tägige geführte Radreise beginnt in der alten Hansestadt Danzig mit seiner wunderschönen Altstadt. Mit dem Rad fahren wir zunächst nach Malbork und besichtigen hier die mächtige Marienburg. Weiter geht es zum Oberländischen Kanal zu einer besonderen Schifffahrt, bei der Sie teilweise über schiefe Ebenen über Land fahren. Entlang der Frischen Haffs fahren wir nach Frombork und weiter über das Ermland nach Masuren in das Land der tausend Seen.

Normale Kondition und alle Altersklassen. Eine abwechslungsreiche Radtour mit Radstrecken zwischen 20 und 58 km in teilweise leicht hügeligem Gelände, mit mehreren Schiffspassagen und umfangreichem Kultur- und Besichtigungsprogramm.

LEISTUNGEN

  • Bahnfahrt Berlin – Danzig / Warschau – Berlin
  • Übernachtungen in guten, landestypischen Hotels und Pensionen (meist ***Standard) im DZ mit Du/WC
  • Halbpension (Frühstück, warmes Abendessen) auf Wunsch fleischlos 1. Leistung warmes Abendessen am 1. Tag / letzte Leistung Frühstück 11. Tag
  • Reiseräder mit 21-Gang-Schaltung und Packtasche (für das Tagesgepäck)
  • 2er Kajak
  • Gepäcktransport
  • Begleitbus – Teilnehmer können jederzeit in den Bus umsteigen
  • Alle Transfers, Busfahrten, Eintritte und Besichtigungen lt. Programm
  • Schifffahrt auf dem Oberländischen Kanal
  • Schifffahrt in Masuren
  • Geführte, deutschsprachige Stadtbesichtigung in Danzig
  • Geführte deutschsprachige Besichtigung in der Marienburg, in Frombork und in der Wallfahrtskirche Heilige Linde
  • Deutschsprachige, einheimische Reiseleitung ab Danzig / bis Warschau
  • Ausführliches Kartenmaterial (1 x pro Zimmer)
  • Mineralwasser an den Radtagen
  • Teilnehmer/innen min. 8 / max. 16
  • Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen, max 16 Pers.

Nicht enthalten:

  • Einzelzimmer-Zuschlag: 180,– €
  • Zuschlag E-Bike: 100,– €
  • Zusatzübernachtung in Danzig: im Doppelzimmer pro Person ab 45,– € im Einzelzimmer ab 78,– €
  • Zusatzübernachtung in Warschau: im Doppelzimmer pro Person ab 47,50 im Einzelzimmer ab 88,– €

UNTERKUNFT

  • Unterbringung in guten, landestypischen Hotels und Pensionen im DZ/EZ mit DU/WC

TERMINE UND PREISE

Mo 05.06.2023 – Do 15.06.2023

Mo 17.07.2023 – Do 27.07.2023

Mo 14.08.2023 – Do 24.08.2023

Mo 28.08.2023 – Do 07.09.2023

 

  • 1.580,00  p. P. im DZ
  • 1.760,00 p. P. im EZ

REISEABLAUF UND HINWEISE

  1. Tag: Anreise nach Danzig

Um 12.30 Uhr Treffen in Berlin Hauptbahnhof und gemeinsame Fahrt mit dem EC von Berlin Hbf nach Danzig. Am frühen Abend Ankunft in Danzig. Ihr Reiseleiter erwartet Sie am Bahnhof. Nach dem Abendessen abendliche Besichtigung der Altstadt. Übernachtung in Danzig.

  1. Tag: Durch das Land der Mennoniten zur Marienburg

Nach dem Frühstück kurzer Transfer und Radtour auf dem Weg der Mennoniten – teilweise entlang der Weichsel – durch das Große Marienburger Werder. Noch heute zeugen alte Vorlaubenhäuser und Friedhöfe von dem Leben der Mennoniten die hier seit dem 16. Jh. lebten. Schließlich erreichen wir nach Malbork, unser heutiges Ziel. Am Ufer des Nogat thront die größte Ordensburg Europas, die Marienburg. Die Burganlage Marienburg war einst der Hauptsitz des Deutschen Ordens – hier entstand die größte mittelalterliche Burg, welche Sitz der Hochmeister des Ordens wurde. Heute beherbergt die riesige Wehranlage ein Museum, das sich mit der Geschichte des Deutschen Ordens sowie dem mittelalterlichen Handel und Geldwesen befasst. Die Geschichte der Burganlage lernen wir bei einer Besichtigung kennen. Übernachtung in Malbork.

Radstrecke ca. 50 km

  1. Tag: Mit dem Schiff über Land

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Rad bis zum Oberländischen Kanal nach Buczyniec Der Oberländische Kanal ist ein technisches Wunderwerk – vor über 150 Jahren gebaut funktioniert die Technik noch heute so wie damals. 100 Höhenmeter werden über 2 Schleusen und 5 geneigte Ebenen überwunden; die Schiffe fahren auf Wagen, die auf  Schienen mit Seilen – durch Wasserkraft betrieben – auf die nächste Ebene gezogen werden. Unsere Schifffahrt führt bis nach nach Jelenie – unterwegs überwinden wir 4 schiefe Ebenen – ein faszinierendes Erlebnis. Von Jelenie aus Transfer nach Elbląg/Elbing. Unternehmen Sie abends Bummel durch das historische Stadtzentrum von Elbląg. Die neben Danzig  zweitgrößte Hansestadt im Osten kann sich heute nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wieder sehen lassen und dem mittelalterlichen Charakter gerecht werden. Übernachtung in Elbląg.

Schifffahrt ca. 2 Stunden / Radstrecke ca. 35 km

  1. Tag: Auf den Spuren von Nikolaus Kopernikus

Am Ufer des Frischen Haffs entlang fahren wir durch den Landschaftspark „Elbinger Höhen“ über Kadyny/Cadinen bis nach Frombork/Frauenburg. In Kadyny erwartet Sie das einstige Schloss des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. Hier gab es einst ein bekanntes Trakehner-Gestüt; in einer Keramik-Manufaktur wurde die berühmte Kadener Majolika hergestellt. Weiter geht es bis nach Frombork/Frauenburg. Der wohl berühmteste Domherr von Frombork war Nikolaus Kopernikus, der hier im 16. Jahrhundert mehr als 30 Jahre lebte und forschte. Wir besichtigen den Kathedralen-Hügel, ein Ensemble historischer Bauwerke, von denen die gotische Kathedrale das wertvollste darstellt. Zu dem Ensemble zählen auch der damalige Bischofspalst, in dem heute ein Kopernikus-Museum untergebracht ist, und der Kopernikus- und Radziejowski-Turm, von dem aus wir einen herrlichen Panorama-Blick auf die Umgebung haben. Übernachtung in Frombork oder Umgebung.

Radstrecke ca. 45 km 

  1. Tag: Kultur und Natur

Nach dem Frühstück startet unsere nächste Radtour. Unser erstes Ziel ist die kleine Stadt Reszel/Rössel. In Reszel können wir eine größtenteils geschlossene mittelalterliche Bausubstanz im Original bewundern. Wir besichtigen die Bischofsburg aus dem 14. Jh., die zu den architektonischen Perlen des Ermlands zählt. Vom Turm der Pfarrkirche aus haben wir einen herrlichen Blick auf die Stadt und die Umgebung. Weiter geht es mit dem Rad nach Święta Lipka/Heilige Linde. Hier erwartet uns die bekannte Wallfahrtskirche Święta Lipka. Sie erwartet eine prächtige, barocke Wallfahrtskirche mit angebautem Kloster mit beeindruckenden Fresken, Bildhauerwerken aus Stein und Holz, Werken der Goldschmiedekunst und Schmiedeeisenwerken. Nach einer Besichtigung lauschen wir einem Orgelkonzert und bewundern die beweglichen Figuren am Orgelprospekt. Schließlich erreichen wir Mrągowo/Sensburg, unser nächstes Ziel. Übernachtung in Mrągowo.    

Radstrecke ca. 52 km

  1. Tag: Kajaktour auf der Krutynia

Heute steigen wir ums aufs Kajak. Die Kajakfahrt von Krutyń nach Ukta ist die wohl schönste Tagesetappe. Die glasklare Krutynia mäandert durch eine malerische Landschaft mit tunnelartigen Walddurchfahrten. Die stellenweise schnelle Flussströmung bildet einen Kontrast zum Baumkronentunnel der uralten Kiefern und Eichen, die im Stillstand an den Ufern erstarrt sind. Nur an wenigen Stellen in der Johannisburger Heide kann man das Klima der ursprünglichen Natur so gut wie hier nachempfinden. Das Boot gleitet auf dem krummen und ruhigen Fluss –am Ufer stehen enorme Laubbäume, deren Baumkronen sich über dem Wasser berühren und über den Köpfen der Paddler eine großartige Laube bilden. Hinter Zielony Las ändert sich die Umgebung: dort wo vorher Kiefernwälder waren, erscheinen zuerst Erlen, und dann hohes und dichtes Schilfrohr. Die zwei Kilometer unterhalb von Ukta werden wegen der vielen umgefallenen Baumstämme allgemein als „Kleiner Amazonas“ bezeichnet. Anschließend Transfer zurück nach Krutyń. Übernachtung in Krutyń.

Kajakstrecke ca. 11 km

  1. Tag:  Durch die Johannisburger Heide

Nach dem Frühstück steigen wir aufs Rad und fahren zunächst in das kleine Dorf Wojnowo/Eckertsdorf. Das Dorf ist geprägt durch die Glaubensgemeinschaft der Altgläubigen, die im 17. Jh. nach Masuren flohen. Hier finden wir ein Kloster mit einem Friedhof und eine bunte russisch-orthodoxe Holzkirche. Von hier aus fahren wir weiter durch die Wälder der Johannisburger Heide zu dem kleinen Hafen in Wierzba. Auf dem Weg können wir mit etwas Glück auf der Halbinsel Popielno eine Herde Wildpferde beobachten. Mit einer kleinen Fähre überqueren wir den Bełdany-See. Weiter geht es auf kleinen Wegen in die Hafenstadt Mikołajki/Nikolaiken – auch die Perle der Masurischen Seenplatte genannt. Hier sollten Sie einen Spaziergang durch das Städtchen und am Hafen entlang unternehmen. Auch der Besuch der evangelischen Kirche ist lohnenswert – sie wurde 1842 nach den Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel erbaut. Übernachtung in Mikołajki oder der Umgebung.

Radstrecke ca. 30 km / Transfer ca. 100 km

 

 

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